gründeten genau im Zentrum von Zerzabelshof einige begeisterte Sportler den "Sportverein Zabo". Gründungsort war die Bäckerei Kratzer. Der Spielbetrieb wurde auf dem C-Platz des 1. FCN für eine Jahresmiete von 70 Reichsmark aufgenommen. Das Gasthaus "Zur Linde" war Vereins-Lokal und Umkleideraum zugleich. Nach kurzer Zeit war es möglich, vom Forstamt Nürnberg das jetzige Areal und ein weiteres Grundstück als Spielfeld zu pachten.
1924
trat der "Sportverein Zabo" dem Deutschen Arbeiter-Sportbund bei und spielte als "Spielvereinigung Zabo" in der höchsten Spielklasse.
1933
wurde im Rahmen des Verbots der Arbeitersportvereine auch unser Verein aufgelöst und das Vereinsvermögen sowie die Sportanlagen beschlagnahmt.
1945
stand uns, nach dem Krieg, die Platzanlage, zwischenzeitlich vom "Roten Kreuz" genutzt, wieder zur Verfügung. Weitere Wiedergutmachung wurde uns nicht zuteil.
1950
wurde mit dem "Fußballclub Eintracht" fusioniert. Hier entstand die heutige "Spielvereinigung Zabo - Eintracht e.V. Nürnberg".
1952
wurde der Kabinenbau von Holz in Stein umgewandelt. Ein Jahr später konnten wir mit Mühe 2.428 qm vom Forstamt Nürnberg erwerben. Leider hatten wir auch damals keine Sponsoren oder eine anderweitige (gar politische?) Unterstützung.
1970
kam der geplante "Ostzubringer" ins Gespräch. Für unsere Mitglieder, aber auch für die Anwohner ein Horrorgedanke! Dank einer großen Unterstützung und Zusammenarbeit aller Betroffener hat die Stadt Nürnberg letztlich das geplante Projekt bzw. den Generalverkehrs-Plan doch noch geändert.
1973
brannte unsere Vereinsheim-Baracke über Nacht ab. Nur der Kabinentrakt konnte gerettet werden. Das alte Sprichwort: "Freunde in der Not ..." hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: es wurden Spenden, Mitarbeit und Hilfe angeboten.
1974
war bereits ein neues Heim für unsere Mitglieder erstellt.
1975
wurde eine Vereinssatzung erstellt und unter Nr. 518 ins Vereinsregister der Stadt Nürnberg eingetragen.
1977
war bereits ein neues Heim für unsere Mitglieder erstellt.
1980
wurde unsere Schachabteilung gegründet. Eine Kooperation mit den Schachfreunden von "Sparta-Noris" erleichterte den Start.
1988
begann die zweijährige Erweiterung und Modernisierung unserer Gebäude. Mit dem Einbau von zwei Bundeskegel-Bahnen hatten die Verantwortlichen eine kluge Planung und Voraussicht. Zwangsläufig bildete sich auch eine Kegelgruppe und durch die Saalvergrößerung haben nun auch die Tischtennis-Freunde und Tanzgruppen eine Perspektive.
1996
erfolgte die Renovierung des Kabinentrakts mit Einbau einer neuen Warmwasser- und Heizungsanlage.
1999
fand das 1. Zabo-Schach-OPEN mit 56 Teilnehmern statt.
2000
Ehrungen von 38 Mitgliedern für langjährige Mitgliedschaft.
2003
Dank hervorragender Jugendarbeit wurde Natalia Zabarska Bay. Schachjugendmeisterin U18.
2004
Aufstieg der 1. Fußballmannschaft in die Kreisklasse Ost Flutlichtverbesserung durch 2 zusätzliche Masten am B-Platz. Gesellschaftliche Höhepunkte unseres Vereins waren die Jubiläen zum 50./60. und 75-jährigen Bestehen mit stilvollen Feiern und der Herausgabe von Festschriften, welche Erinnerungen an alte Zeiten wachriefen. Zum kulturellen Leben unseres Stadtteils Zabo trugen außerdem die siebzehn Kirchweihfeste bei, die seit 1986 zusammen mit Fußballturnieren auf unserem Sportgelände stattfanden. Mit etwa 350 Mitgliedern, darunter 70 Jugendliche, die von den verschiedenen Sportgruppen unseres Vereins betreut werden, sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft der Spielvereinigung Zabo-Eintracht e.V.